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Die Standardform des Farbbandes ist ein einfarbig getränktes Textilgewebeband heute meist aus Nylon, früher aus Seide. Die Tränkung ist so eingestellt, dass ein bloßes Berühren des Papiers nicht (kaum) zu einer Einfärbung führt. Erst der Anschlag einer Type quetscht mit deren erhabenen Bereichen im Gewebe enthaltenen Farbstoff heraus. Damit die Typen nicht unzweckmäßigerweise Farbe annehmen, sind sie oftmals verchromt. Durch die Übertragung auf das Papier wird zwar lokal Farbstoff entzogen, durch Kapillarwirkung gleicht jedoch die Farbe aus angrenzenden Bereichen diesen Defekt in kürzester Zeit wieder aus.

Für die üblichen Büroschreibmaschinen wurden meist Farbbänder mit einer Breite von 13 mm (entsprechen einem halben Inch) bei rund sechs Metern Länge verwendet. Hochleistungs-Zeilendrucker in der EDV werden je nach Zahl der möglichen Anschlagpositionen mit Farb- bzw. Drucktüchern bis zu 420 mm Breite bespannt.

Zum Abdruck von negativen Zahlenwerten in rot oder zur Hervorhebung wurden auch Farbbänder mit einer hälftigen schwarzen über einer roten Tränkung eingesetzt. An der Trennlinie zwischen den Farben musste die Kapillarwirkung verhindert werden. Damit Nadeldrucker Ausdrucke mit farbiger Grafik erzeugen konnten gab es sogar Farbbänder mit den vier Standarddruckfarben schwarz, cyan, magenta und yellow (gelb) übereinander.

Einfache Farbbänder gab es, als mechanische Schreibmaschinen noch verbreitet waren, in verschiedenen Farben: schwarz, schwarz-rot, grün-rot, blau, braun, violett, grün, möglicherweise auch schwarz-grün. Häufige Verwendung fanden aber nur schwarze und schwarz-rote Farbbänder. In den Anfangsjahren der Schreibmaschine wurden auch gelegentlich violette Farbbänder häufiger verwendet. Heute sind nur noch schwarze und schwarz-rote Farbbänder erhältlich. Außerdem gibt es noch welche, bei denen eine Hälfte aus schwarzem Gewebe besteht und die andere Hälfte aus einer Schicht mit Tipp-Ex. Dieses Farbband hat unterseitig noch eine zusätzliche Folie.

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